Israel im Krieg mit antisemitischen Mörderbanden

Seit dem 12. Juli 2006 herrscht wieder einmal Krieg im Nahen Osten, wobei schon die Logik hinterfragt werden sollte, warum denn immer erst dann Krieg herrscht wenn Israel auf Angriffe von Terrororganisationen reagiert und nicht schon dann wenn Israel aus Gaza oder dem Südlibanon seit Monaten mit Raketen angegriffen wird. Die europäische Öffentlichkeit hat sich ihre Meinung wie zu erwarten war schon gebildet: Israel reagiert „unverhältnismäßig“ tönt es aus europäischen Wohnzimmern und Parlamentsgebäuden. Die Gewalt sei sofort einzustellen, die „Provokation der Hisbollah“ sei zwar zu kritisieren, aber die Reaktion darauf doch mehr als „übertrieben“. Wie den nun aber mit einer Organisation wie der Hisbollah, die sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben hat, und seit dem Abzug Israels 2000, durch Iran und Syrien finanziell und logistisch Unterstützt, Waffen für die Zerstörung Israels Bunkert (10.000 Mittelstrecken Raketen), umzugehen sei, wird aber meistens nie beantwortet. Mensch begnügt sich in Europa mit einem abstrakten „Pazifismus“, der durch die mehr als einseitige Berichtserstattung der europäischen Medien nur noch bestärkt wird.
Viele Linke oder andere Friedensfreunde in Europa und Österreich wollen es nicht wahrhaben, die Liquidierung Israels stand im Programm der PLO (zu einer Zeit als sich ein grossteil der 68er Bewegung mit ihnen solidarisierte), sie steht auf dem Programm der Hamas, die die aktuelle Palästinensische Führung stellt, des Islamic Jihad und der schiitischen Hisbollah. Trotz alledem wird der Verteidigungskrieg, von großen Teilen der europäischen Öffentlichkeit abgelehnt wenn nicht sogar verurteilt. Mensch fordert damit indirekt wenn nicht gar direkt, Israel solle nicht so „überreagieren“ und doch bitte solange warten, bis die islamitischen Rackets ihr Programm, also die Zerstörung Israels in die Tat umgesetzt haben. Vielleicht ist es ja auch das was sich die europäische Öffentlichkeit unter Frieden versteht. Schon Paul Spiegel wusste: „Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder“Israels gerechter Krieg!

Israel führt einen gerechten Krieg, gerecht vor allem aus dem Grund, weil er ihm von außen aufgezwungen wurde. Es ist die Hisbollah von Syrien und Iran unterstützt, die Hamas und andere radikal palästinensische Gruppen die Israel nicht nur nicht anerkennen, sondern auch zerstören wollen. Das ist auch ein Grund warum diese Militäraktion Israels ohne Alternative ist. Denn angenommen Israel würde den diplomatischen Weg einschlagen, über was sollte mit den antisemitischen Mörderbanden verhandelt werden? Ob Israel jetzt ganz oder nur zur hälfte vernichtet wird, ob eine Gewisse Anzahl von Jüdinnen als Dimmis (angehörige einer Buchreligion, die Menschen zweiter Klasse sind) überleben dürfen oder alle ins Meer getrieben werden sollen? Israel führt diesen Krieg, um die Juden, die der Hass der Völker nach Palästina getrieben hat, ein Leben in Sicherheit zu gewährleisten und damit auch die Zufluchtsstätte für alle potenziell vom Antisemitismus Verfolgten vor der Zerstörung zu bewahren. Diese Schutzfunktion Israels, ist gerade in einer kapitalistisch verfassten Welt die durch ihre Fetischformen, Antisemitismus unweigerlich produziert, unerlässlich. Ob die israelische Regierung dabei immer richtig reagiert sei einmal dahingestellt, aber welche Regierung tut das schon.
Auch wenn das für viele zynisch erscheinen mag, Israel handelt objektiv auch im Namen der Mehrheit der libanesischen Bevölkerung die ganz sicher kein Interesse an einem schiitischen Gottesstaat der Marke Iran hat. Doch auch jetzt schon hatte die Hisbollah im Süden des Libanon einen terroristischen Staat im Staat etabliert, in dem nicht einmal die Mindeststandards der bürgerlichen Gesellschaft erfüllt werden.
Zivilistinnen, welche Zivilistinnen?

Jede/r Zivilistin in diesem Konflikt ist zu betrauern, egal auf welcher Seite. Doch sollte auch immer bedacht werden, wenn wieder einmal ein übereifriger Nachrichtenmoderator anmerkt, es seien wieder Zivilistinnen gewesen, die durch israelische Waffen getötet wurden, dass wohl auch Aktivisten von Hamas, Islamic Jihad oder den Al-Aksa Brigaden solange Zivilisten bleiben solange sie sich nicht vor einer Disko in Israel in die Luft gejagt haben.
Nur selten wagen sich die jihadistischen Gotteskrieger in die nähe von israelischen Militärpersonen, dass ist ihnen auch eher egal, ihr Ziel ist der Jude.
Natürlich tötet auch die israelische Armee immer wieder Zivilistinnen, ein Grund dafür ist aber wohl auch, dass sich die Selbsternannten Gotteskrieger nur allzu gerne hinter Zivilistinnen, die oft sogar noch Kinder sind verstecken, oder Ihre Waffenlager und Abschussrampen, neben Waisenhäusern oder unter Schulen haben.

Aussichten?!

Das Ziel das Israel in diesem Krieg erreichen will ist die Endgültige Entwaffnung der Hisbollah und der Hamas. Und das ist anderes als es oft in europäischen Medien transportiert wird, eine defensive Ausrichtung Israels. Es geht Israel eben nicht darum Land zu annektieren, oder anderen Menschen ihren Glauben aufzuzwingen, sondern es geht um eine endgültige Entwaffnung der terroristischen Organisationen. Diese Entwaffnung ist aber nur möglich, wenn Israel das dort tut, wo die Waffen von der Hisbollah oder der Hamas, gelagert und Abgefeuert werden.
Die Militäraktion gegen die Hisbollah und die Hamas ist ohne Alternative, denn nur wenn diese Organisationen die immer wieder erfolgreich den Friedensprozess stören, zerschlagen werden, wird es eine reale Chance auf Frieden in dieser Region geben. Sollte Israel aber gezwungen werden ein Waffenstillstand, der den alten Status quo nur wieder herstellt, einzugehen wäre, dass wie ein Sieg der Hisbollah und deren Unterstützer dem Iran.

2 Responses to “Israel im Krieg mit antisemitischen Mörderbanden”


  1. 1 mkultra

    bisschen hart geschriebener text. ich glaube nicht das halb beirut ein waffenlager der hisbollah ist. Krieg erntet hass, und die spirale der gewalt dreht sich weiter. Wer nichts mehr zu verlieren hat, wer nur noch auf ruinen sitzt, schnallt sich schnell einen sprengstoffgürtel um.
    hier ist der status quo eine methode um eine noch schnellere radikalisierung zu verhindern. Der iron lion in zion reißt viel wild..

  1. 1 ggkritik.blogr.com - stories - 2008-12-28-Vereint-im-Hass-Die-Querfront-gegen-Israel

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