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	<title>Comments on: Antinationale Ideologie und Israel</title>
	<link>http://antifa-on.org/2007/09/02/antinationale-ideologie-und-israel/</link>
	<description>game over krauts!</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:38:44 +0000</pubDate>
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		<title>By: Antinationale Ideologie und Israel &#171; Antifa RGB - http://antifa-rgb.tk/</title>
		<link>http://antifa-on.org/2007/09/02/antinationale-ideologie-und-israel/#comment-341</link>
		<author>Antinationale Ideologie und Israel &#171; Antifa RGB - http://antifa-rgb.tk/</author>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 11:04:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://antifa-on.org/2007/09/02/antinationale-ideologie-und-israel/#comment-341</guid>
		<description>[...] Weitere Texte zur Israelsolidariät findet ihr hier: [1;2;3;4;5;6;7] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Weitere Texte zur Israelsolidariät findet ihr hier: [1;2;3;4;5;6;7] [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>By: mkultra</title>
		<link>http://antifa-on.org/2007/09/02/antinationale-ideologie-und-israel/#comment-188</link>
		<author>mkultra</author>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 15:45:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://antifa-on.org/2007/09/02/antinationale-ideologie-und-israel/#comment-188</guid>
		<description>hi

alles in allem ein sehr gelungener text, dennoch möchte ich noch ein paar kritikpunkte anbringen:

zum punkto antiimperialistische übergriffe auf antideutsche israel-fahnen schwinger: Als ein mensch, der sich durchaus als antiimperialistisch ( nicht im sinne der zugehörigkeit zu einer speziellen, linken, sektenähnlichen radikalen gruppierung, sonder im einfachen sinne von imperialismus als etwas grundlegend schlechtes) versteht beschähmt es mich zutiefts wenn fahnenträgerInnen angegriffen werden, ohne davor eine sinnvolle diskussion über nationalfahnen zu führen. gewalt ist die sprache der idiotenInnen.
mich düngt dennoch, der text betreibt eine pauschalisierung aller antinationalen israelkritiker. So kann ich mir durchaus Situationen vorstellen, in denen eine israelsolidarität unangebracht ist. und kann mir fast keine situation vorstellen, in denen zum aktuellen zeitpunkt, ohne mystizierende fetische zumindest zu unterstützen eine  anti-hitler-koalitions-flagge angebracht wäre. was genau ist die motivation mehr als 60 jahre nach dem sieg über die krauts eine us-amerikanische flagge zu schwingen? warum ist es von so essentieller bedeutung eine israel flagge zu schwingen, wenn der allgemeine konsens eines pogromgedenkens einer gegen jeden antisemtismus ist? 

auf die gefahr hin, ein unzureichendes gar unrealistisches beispiel zu geben fahre ich fort: warum trägt jemensch die flagge trotz der rational leicht zu erforschenden gefahr hin, angegriffen zu werden?
ist da nicht ein wenig selbstbestätigung dabei, bzw der wunsch danach in seiner eigenen ansicht, nach der es auch auf einer pogrom-gedenkverantstalung mehr oder weniger überzeugte antisemiten gibt, bestätigt zu werden? 

zum selbstverständniss einiger antinationalisten gehört der über jahre und jahrzente endlich gebildete konsens, das jede nation (egal ob pluralistisch, völkisch oder bürgerlich) ein schritt in die falsche richtung ist, oder zumindest keiner in die richtige. (was ich persöhnlich als die bessere deutung ansehe). 

Wenn jetzt noch in den medien bilder von isralischen soldaten, die mit gummigeschossen auf friedliche palis schießen herumflimmern, dann  vermischt sich das bei dem antinationl geneigten, gewaltbereiten jugendlich vollidioten zu einer kompromißlosen abneigung gegen jede form von nationalistischer gewalt. zu welcher eben auch die des staates israel zählt. Die allgemeine ohnmacht, das die logische folge aus dem holocaust morden muss um sich zu verteidigen erzürnt viele menschen, die in ihrer naiven weltansicht meinen, staatliche gewalt sei schon zum heutigen zeitpunkt ein kapitalistisches auslaufmodell. 

die antideutschen halten hier berechtigterweise mit verweisen auf die harte realität dagegen. ganz hartgesottene exemplare schwingen dann, auf israel-selbstverteidigung verweisend, noch die amerikanische flagge auf anti-iran kundgebungen, und noch härtere exemplare verweisen gar auf die positiven aspekte der bewaffnung der israelis. 

Was den antideutschen fahnenschwingern hauptsächlich vorzuwerfen ist, ist die unfähigkeit einen kompromiß einzugehen. Klar, der kompromiss darf auf keinem fall zu lasten des kampfes gegen jeden antisemitismus gehen, aber er sollte auch nicht dazu führen, das etwaige sympathisanten rechter, klerikaler oder gar faschistischer israelsolidarischer gruppierungen nährboden gegeben wird. Um es anhand eines sehr überzogenen beispield zu benennen: ein faschistisches, systematischmordendes israel hat meiner meinung nach nicht das recht auf selbstverteidigung.

Viele antinationale führen vorallem den faschismusvorwurf als legitimation, jegliche israel fahne zu verbannen, an. Meine meinung von israel ist eine andere, ich habe dieses land noch nie bereist, ich habe maximal einen groben überblick über die politische einstellung einiger israelis, und einen groben überblick über die politische einstellung einiger palästinenser. 

Was ich aber sagen muss: jede nation kann faschistisch sein und werden. Ein palästina genauso wie ein israel. Als antifaschist ist es meine pflicht und aufgabe faschismus im keim zu ersticken. 

zum schluss möchte ich einen meiner meinung nach interessanten denkanstoß geben, der vielleicht auf so mancher demo eine antinationale israelsolidarität ermöglichen würde. Ich habe soetwas noch nie in aktion gesehen, und wäre sehr gespannt auf die reaktionen von "antinationlen" und von "israelsolidarischen". 

Konkret behandelt mein vorschlag einen konsens bezüglich der zu schwingenden Fahne/banner/transpis. Warum muss es eine "gewöhnliche" israel-fahne sein? was wäre wenn diese, zb um den laut diesen text durchaus vorhanden gemeinsamen antinationalismus hervozuheben, zur hälfte schwarz angemalt wäre, oder wenn diese zur hälfte gar eine palästinenserflagge zeigen würde? oder wenn sie mit einer sinnvollen parole beschriftet wäre, wie etwa "der letzte staat" oder ähnlichem?

diese idee trage ich nun schon länger mit mir herum und ich wäre froh wenn sie mal breit diskutiert werden würde und ich eine rückmeldung bekommen würde. Egal was ihr davon haltet, ich wäre froh weitere inputs zu bekommen.

mit freundlichen grüßen
ein israelsolidarischer antinationalist</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi</p>
<p>alles in allem ein sehr gelungener text, dennoch möchte ich noch ein paar kritikpunkte anbringen:</p>
<p>zum punkto antiimperialistische übergriffe auf antideutsche israel-fahnen schwinger: Als ein mensch, der sich durchaus als antiimperialistisch ( nicht im sinne der zugehörigkeit zu einer speziellen, linken, sektenähnlichen radikalen gruppierung, sonder im einfachen sinne von imperialismus als etwas grundlegend schlechtes) versteht beschähmt es mich zutiefts wenn fahnenträgerInnen angegriffen werden, ohne davor eine sinnvolle diskussion über nationalfahnen zu führen. gewalt ist die sprache der idiotenInnen.<br />
mich düngt dennoch, der text betreibt eine pauschalisierung aller antinationalen israelkritiker. So kann ich mir durchaus Situationen vorstellen, in denen eine israelsolidarität unangebracht ist. und kann mir fast keine situation vorstellen, in denen zum aktuellen zeitpunkt, ohne mystizierende fetische zumindest zu unterstützen eine  anti-hitler-koalitions-flagge angebracht wäre. was genau ist die motivation mehr als 60 jahre nach dem sieg über die krauts eine us-amerikanische flagge zu schwingen? warum ist es von so essentieller bedeutung eine israel flagge zu schwingen, wenn der allgemeine konsens eines pogromgedenkens einer gegen jeden antisemtismus ist? </p>
<p>auf die gefahr hin, ein unzureichendes gar unrealistisches beispiel zu geben fahre ich fort: warum trägt jemensch die flagge trotz der rational leicht zu erforschenden gefahr hin, angegriffen zu werden?<br />
ist da nicht ein wenig selbstbestätigung dabei, bzw der wunsch danach in seiner eigenen ansicht, nach der es auch auf einer pogrom-gedenkverantstalung mehr oder weniger überzeugte antisemiten gibt, bestätigt zu werden? </p>
<p>zum selbstverständniss einiger antinationalisten gehört der über jahre und jahrzente endlich gebildete konsens, das jede nation (egal ob pluralistisch, völkisch oder bürgerlich) ein schritt in die falsche richtung ist, oder zumindest keiner in die richtige. (was ich persöhnlich als die bessere deutung ansehe). </p>
<p>Wenn jetzt noch in den medien bilder von isralischen soldaten, die mit gummigeschossen auf friedliche palis schießen herumflimmern, dann  vermischt sich das bei dem antinationl geneigten, gewaltbereiten jugendlich vollidioten zu einer kompromißlosen abneigung gegen jede form von nationalistischer gewalt. zu welcher eben auch die des staates israel zählt. Die allgemeine ohnmacht, das die logische folge aus dem holocaust morden muss um sich zu verteidigen erzürnt viele menschen, die in ihrer naiven weltansicht meinen, staatliche gewalt sei schon zum heutigen zeitpunkt ein kapitalistisches auslaufmodell. </p>
<p>die antideutschen halten hier berechtigterweise mit verweisen auf die harte realität dagegen. ganz hartgesottene exemplare schwingen dann, auf israel-selbstverteidigung verweisend, noch die amerikanische flagge auf anti-iran kundgebungen, und noch härtere exemplare verweisen gar auf die positiven aspekte der bewaffnung der israelis. </p>
<p>Was den antideutschen fahnenschwingern hauptsächlich vorzuwerfen ist, ist die unfähigkeit einen kompromiß einzugehen. Klar, der kompromiss darf auf keinem fall zu lasten des kampfes gegen jeden antisemitismus gehen, aber er sollte auch nicht dazu führen, das etwaige sympathisanten rechter, klerikaler oder gar faschistischer israelsolidarischer gruppierungen nährboden gegeben wird. Um es anhand eines sehr überzogenen beispield zu benennen: ein faschistisches, systematischmordendes israel hat meiner meinung nach nicht das recht auf selbstverteidigung.</p>
<p>Viele antinationale führen vorallem den faschismusvorwurf als legitimation, jegliche israel fahne zu verbannen, an. Meine meinung von israel ist eine andere, ich habe dieses land noch nie bereist, ich habe maximal einen groben überblick über die politische einstellung einiger israelis, und einen groben überblick über die politische einstellung einiger palästinenser. </p>
<p>Was ich aber sagen muss: jede nation kann faschistisch sein und werden. Ein palästina genauso wie ein israel. Als antifaschist ist es meine pflicht und aufgabe faschismus im keim zu ersticken. </p>
<p>zum schluss möchte ich einen meiner meinung nach interessanten denkanstoß geben, der vielleicht auf so mancher demo eine antinationale israelsolidarität ermöglichen würde. Ich habe soetwas noch nie in aktion gesehen, und wäre sehr gespannt auf die reaktionen von &#8220;antinationlen&#8221; und von &#8220;israelsolidarischen&#8221;. </p>
<p>Konkret behandelt mein vorschlag einen konsens bezüglich der zu schwingenden Fahne/banner/transpis. Warum muss es eine &#8220;gewöhnliche&#8221; israel-fahne sein? was wäre wenn diese, zb um den laut diesen text durchaus vorhanden gemeinsamen antinationalismus hervozuheben, zur hälfte schwarz angemalt wäre, oder wenn diese zur hälfte gar eine palästinenserflagge zeigen würde? oder wenn sie mit einer sinnvollen parole beschriftet wäre, wie etwa &#8220;der letzte staat&#8221; oder ähnlichem?</p>
<p>diese idee trage ich nun schon länger mit mir herum und ich wäre froh wenn sie mal breit diskutiert werden würde und ich eine rückmeldung bekommen würde. Egal was ihr davon haltet, ich wäre froh weitere inputs zu bekommen.</p>
<p>mit freundlichen grüßen<br />
ein israelsolidarischer antinationalist</p>
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